Wer noch nie da war, kann sich nicht vorstellen, wie wir uns dieses Jahr wieder auf Cervia gefreut haben! Doch entgegen aller Vorfreude war der erste Tag völlig anders als geplant. Nicht nur der Stau auf der Autobahn zerrte an den Nerven, auch das kleinere Fluggelände, die für uns ungünstige Anordnung der Flugfelder, das Hotel und schließlich das erste Abendessen ließen uns ziemlich frustiert auf die kommenden 10 Tage blicken.
Doch es kam, wie Annika es vorhergesagt hatte: alles wurde gut – bis auf die Unterkunft. An das neue Gelände haben wir uns direkt am ersten Tag gewöhnt und auch die Vorteile einer eigenen Hütte im Banjo schätzten gelernt.

Rundum kann man sagen, waren es wieder wunderschöne 10 Tage an der Adria - auch wenn das Wetter dieses Jahr sehr untypisch war. Begann es mit einem herrlichen Sonnentag, folgten zwei kühlere Tage und darauf sogar ein verregneter windstiller Tag. Doch es wurde auch wieder besser und sonniger. Aber: Wind hatten wir meistens genug. Sprich: mehr als in den vergangenen Jahren.

Ein großer Vorteil war das Abendessen direkt am Strand. Dadurch konnten wir bis kurz vor dem Essen am Strand fliegen, ganz schnell alles wegräumen und sofort zum Essen gehen – ohne Umweg über das Hotel. Gerne wurde die Zeit zwischen Fliegen und Essen aber auch mit einer Cola in unserem Banjo überbrückt.
Man kann es nicht anders sagen: die Gemeinschaft war wieder spitze. Auch wenn wir - weil wir bei den Windgärtnern standen – nicht besonders viel Kontakt zu den Drachenfliegern hatten, hatten wir in unserer Ecke viel Spaß, leckere Lunches mit leckerem Rotwein und viel Zeit zum quatschen und fachsimpeln. Nur Platz um Drachen zu fliegen hatten wir recht wenig. Doch auch da wurde nicht verzwefelt. Startet man den Drachen halt mitten in der Zuschauermenge und geht dann durch das seichte Wasser auf die nächste Sandbank. Hier hatte man einen tollen Überblick über das Festivalgelände und - immer kühle Füße.

Viele bekannte Gesichter fehlten dieses Jahr im Drachenfliegerkreis, doch die, die da waren, waren wieder alle toll. So haben wir wieder einige neue Kontakte geknüpft und bestehende vertieft. An dieser Stelle ein Dank an Helmut, der – obwohl er alleine war – trotzdem nach Cervia gekommen ist. War eine tolle Zeit mit Dir, wirklich!
Aber auch mit anderen hatten wir tolle Stunden und Gespäche. So machten wir unseren Tagesausflug dieses Jahr nicht alleine, sondern mit Gerrie und Annie Enninga aus den Niederlanden. Zu viert ging es mit dem Auto 50km nach San Marino, wo wir einen ganzen Tag lang bergauf und bergab wanderten und viel Spaß hatten.
Während jeden Morgen alle inzwischen 250 Fahnen von uns aufgestellt wurden, die dann tagsüber als Spielplatz für Kinder dienten, verbrachte Florian den Rest des Tages meistens mit KAP – also der Luftbildfotografie. Die Ergebnisse sind hier in einer eigenen Galerie zu finden. Auch rund um das Thema KAP wurden viele Gespräche geführt und die Technik verglichen.

Als absoluten Höhepunkt kann man mal wieder “La notte dei miracoli“ nennen. Während die meisten Drachenflieger Samstagabend zum Abendessen gingen, verbrachte Florian die Zeit damit, die Fahnen umzubauen und viele viele Teelichttüten anzuzünden und zwischen den Fahnen zu verteilen. Kombiniert mit unserem neuen Projekt für Cervia „Reflexx“, bot sich den Zuschauern direkt an der Moderationsbühne ein toller Einstieg in einen wunderschönen, von Installationen aller Art gesäumten, Strand.

Vielen Dank an alle Drachenflieger, die diese 10 Tage für uns wieder zu einem unvergesslichen Erlebnis haben werden lassen.

Und vielen, vielen Dank an die Familie Capelli, die es auch dieses Jahr wieder geschafft hat, ein tolles Festival auf die Beine zu stellen!

Wir freuen uns auf das 29. Festival Internazionale dell’ Aquilone in Cervia 2009!

Auch dieses Jahr haben wir 10 wunderschöne Tage in Cervia wieder in einem Film festgehalten. Wir hoffen es kommt etwas von der tollen Stimmung am Strand und bei vielen Aktivitäten rund um das Festival rüber.

Viel Vergnügen!

Infos zum Film:
MPEG4, 16:26 Min., 120,5MB

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Unsere Panoramen
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Drachenfestgelände
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180°-Blick über das Drachenfestgelände
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Blick über die Banjos am südlichen Ende von Pinarella
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Blick von San Marino in Richtung Küste
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Blick von der Seilbahnstation in San Marino auf die Stadt
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